Die Sanierungsexperten in Hamburg für Baudenkmäler

Barmbek, Dulsberg, Winterhude. Hier stehen Siedlungsbauten aus den 1920er Jahren, die die Stadtteile prägen. FRANK ECOzwei ist auf die energetische Sanierung dieser Immobilien spezialisiert.

Wer zum ersten Mal durch die Hamburger Stadtteile Winterhude, Barmbek und Dulsberg fährt, dem fallen zuallererst die großartigen Klinkerfassaden der weitläufigen Siedlungsbauten aus den 1920er Jahren auf. Herausragende Architekten wie Karl Schneider, Gustav Oelsner oder Paul A. R. Frank haben diese Quartiere nachhaltig mit ihren Baudenkmälern geprägt. Die stetig verschärften Anforderungen an den Klimaschutz haben jedoch dazu geführt, dass viele lebendige Klinkerfronten hinter einer dämmenden Gebäudehülle aus Styropor verschwunden sind. Und das vor dem Hintergrund, dass in Hamburg nur rund zwei Prozent des Gebäudebestandes denkmalgeschützt und die Qualität dieser Bauten und Stadträume unbedingt zu bewahren sind.

Dieser Thematik stellt sich die FRANK-Gruppe schon seit einiger Zeit, denn sie hat zahlreiche denkmalgeschützte Wohneinheiten aus dieser Epoche im Verwaltungsbestand. In Ab-stimmung mit dem Denkmalschutzamt hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren erfolgreich unterschiedliche Verfahren zur Sanierung und Modernisierung angewendet und verfügt dadurch über ein anerkanntes Expertenwissen. Zuletzt sanierte die FRANK ECOzwei drei Wohnungsbauklassiker in der Jarrestadt in Winterhude.

Ab 2015 nehmen sich die Sanierungsspezialisten im Auftrag der FRANK Siedlungsbauge-sellschaft nun auch die Wohnanlage in Hamburg-Dulsberg vor. Vier der Gebäude mit den einzigartigen Rundbalkonen wurden in den letzten Jahren bereits saniert. Zu den jetzt durch-geführten Maßnahmen an der Hülle eines weiteren Gebäudes zählen unter anderem der Einbau von neuen Holzfenstern und die Erneuerung der Wohnungseingangstüren. Dabei wird ihr ursprüngliches Erscheinungsbild erhalten bleiben bzw. wieder hergestellt. Weiterhin werden die Kellerdecke und das vorhandene Flachdach gedämmt. Die Klinkerfassade behält ihr bauzeitliches Erscheinungsbild, indem die Fugen partiell erneuert und beschädigte Steine ausgetauscht werden. Die Laubengänge und Balkone erhalten neue Bodenbeläge, und die Untersichten und Brüstungen werden in ihrer ursprünglichen Farbigkeit gestrichen.

Die Maßnahmen an der Haustechnik betreffen unter anderem die Wärmeversorgung. Hier wird die Fernwärmestation sowie die interne Wärmeverteilung erneuert und gedämmt. Weiterhin erfolgt die Einbindung einer solarthermischen Anlage zur Warmwasserbereitung. Erstmals bei der Sanierung eines Objektes der FRANK-Gruppe wird in 14 Wohnungen eine Wandheizung als Flächenheizung in die Außenwand integriert. Dies hat den Vorteil, dass die flächig erzeugte Wärme den Niederschlag von Feuchtigkeit an den Außenwandflächen ver-hindert und somit Schimmelpilzen und Pilzsporen die wesentliche Lebensgrundlage entzogen wird.

Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen erfolgt in Zusammenarbeit und in Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt der Freien und Hansestadt Hamburg und beginnt im Frühjahr 2015. Mit diesem Sanierungsprojekt zeigt die FRANK ECOzwei erneut, dass Klimaschutz und Denkmalpflege nicht in Konkurrenz zueinander stehen müssen, sondern durch gezielte und ausgewählte Maßnahmen miteinander kombiniert werden können.