Quartierskonzept Hamburg Rothenburgsort-Elbpark

Im Jahr 2019 schloss die FRANK ECOzwei GmbH die Erstellung des integrierten Sanierungskonzepts für das Quartier Rothenburgsort-Elbpark in Hamburg ab. Mit dem Konzept sollen Rahmenbedingungen geschaffen und Lösungsansätze aufgezeigt werden, mit denen die Freie und Hansestadt Hamburg und ihre Bürger Energieeffizienzmaßnahmen für die Wohnbebauung und Infrastrukturmaßnahmen im Wärmesektor umsetzen können. Dabei werden auch Barrierefreiheit, demographische, soziale und nachbarschaftliche Aspekte berücksichtigt. Die aktive und kontinuierliche Einbindung der im Quartier vorhandenen Akteure, wie Bewohner, Eigentümer und Energieversorger war ein zentraler Ansatzpunkt für die Erarbeitung.

Für das Quartier Rothenburgsort-Elbpark wurden die folgenden Schwerpunkte betrachtet

  • Energetische Gebäudesanierung 

Der Gebäudebestand im Quartier wurde typologisch erfasst und bewertet. Für repräsentative Gebäudetypen sind detaillierte Sanierungskonzepte erstellt worden. Damit lassen sich auch Aussagen zu gleichartigen Gebäuden machen.

  • Nachhaltige Energieversorgung

Im Quartier wird der größte Teil der benötigten Energie zur Gebäudebeheizung aufgewendet. Auf Grundlage der örtlichen Gegebenheiten sind Maßnahmen zur nachhaltigen Energieversorgung entwickelt und bewertet worden.

Eine wichtige Voraussetzung für die Wahl Rothenburgsort-Elbpark als energetisches Stadtsanierungsquartier sind die engagierten Gebäudeeigentümer, zu denen u. a. die Bündnispartner HANSA Baugenossenschaft eG, SAGA Unternehmensgruppe, FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG zählen. Um ein umsetzungsorientiertes Konzept ausarbeiten zu können, wurde ein weitläufiges Quartier ausgewählt, in welchem eine selbstständige Dynamik mit einem eigenen Zentrum herrscht.

Zentrale Resultate der Untersuchungen waren

  • Energetische Gebäudesanierung 

Das Ergebnis waren Empfehlungen, die sich sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht als sinnvoll erwiesen. Die Umsetzung von Effizienzhausstandards gem. der KfW-Förderregularien waren dabei oft die beste Lösung.

  • Die Installation eines Fernwärmesystems          

Bei der Betrachtung unterschiedlicher Varianten zur Versorgung des Gebäudebestands mit möglichst nachhaltiger Wärme, wurden zahlreiche Systeme miteinander verglichen. Kriterien waren dabei u. a. Wirtschaftlichkeit und Klimawirkung. Dabei stellte sich die folgenden Variante als optimale Lösung heraus: Nutzung industrieller Abwärme in einem neu zu installierendem Fernwärmenetz.

Den Abschlussbericht des Quartierskonzeptes finden Sie hier.

 

 

Ihr Ansprechpartner

Andreas Dördelmann
FRANK ECOzwei GmbH
Schwedendamm 16
24143 Kiel
T (04 31) 7 06 97 - 2117
andreas.doerdelmann@frankgruppe.de